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Geschäftskonto Vergleich 2026 – Die besten Geschäftskonten im Test

Unser Geschäftskonto Vergleich zeigt relevante Anbieter mit transparenten Kosten, Funktionen und Eignung nach Rechtsform. Vergleichen Sie Grundgebühr, Transaktionen, Bargeldoptionen und Extras für Freelancer, Selbstständige, Gründer und Unternehmen.

Kostenlos & ohne Anmeldung 14 Anbieter getestet
Redakteurin
Zuletzt aktualisiert: 29. Mai 2026
Lesezeit: ca. 10 Minuten
14
Anbieter getestet
& bewertet
0 €
ab Grund-
gebühr
ab 10 Min
bis zur Konto-
eröffnung
GmbH
viele Rechts-
formen
DATEV
bei vielen
Anbietern

Geschäftskonto Vergleich Mai 2026

Vergleichen Sie Grundgebühr, Transaktionskosten und Abhebungsgebühren auf Basis Ihres Nutzungsprofils.

Rechtsform
Selbstständige Kapitalgesellschaften
Preismodell
Kostenrechner
Schnellfilter
14 von 14 Geschäftskonten
Stand: 29. Mai 2026
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Anbieter GrundgebühriMonatliche Kontoführungsgebühr des Tarifs. Zusätzliche Nutzungskosten werden separat in den Gesamtkosten berechnet. Ohne SchufaiZeigt, ob die Kontoeröffnung typischerweise ohne klassische Schufa-Prüfung möglich ist. Rechtsformen AbhebungiZeigt die Konditionen für Bargeldabhebungen, soweit im Vergleich berücksichtigt. Gesamtkosten*iGrundgebühr plus Transaktionskosten und Abhebungsgebühren gemäß Ihren Eingaben im Kostenrechner. CashbackiRückvergütung auf Kartenumsätze, wenn im Tarif vorgesehen. Bedingungen unterscheiden sich je Anbieter. DATEV Buchhaltung International Weiter
* Gesamtkosten: Grundgebühr + Transaktionskosten + Abhebungsgebühren gemäß Ihren Eingaben im Kostenrechner. Redaktionelle Auswahl, Angaben ohne Gewähr. Bei Kontoeröffnung über unsere Links erhält Firmendo ggf. eine Vergütung.
So nutzen Sie den Vergleich sinnvoll:
Gesamtkosten transparent berechnet Unabhängig recherchiert Preise laufend aktualisiert Methodik transparent

Das Wichtigste: Geschäftskonto Vergleich

  • Für Solo-Selbstständige oft günstig: Ein Geschäftskonto ohne monatliche Grundgebühr kann vor allem für Freelancer, Gründer und Solo-Selbstständige sinnvoll sein, wenn nur wenige Zusatzfunktionen benötigt werden.
  • Für Teams zählen Funktionen: Für Teams und wachsende Unternehmen sind Konten mit Rollen, Teamkarten und DATEV-Anbindung oft sinnvoller als reine Basistarife.
  • GmbH und UG brauchen passende Anbieter: Für Kapitalgesellschaften kommen nur Anbieter infrage, die juristische Personen unterstützen. Unser Vergleich filtert nach Rechtsform.
  • Gesamtkosten statt nur Grundgebühr: Der Gesamtkosten-Rechner oben schätzt die monatlichen Kosten auf Basis Ihrer Eingaben — inklusive Transaktions- und Abhebungsgebühren.

Grundlagen

Geschäftskonto vs. Privatkonto — Was ist der Unterschied?

Ein Geschäftskonto, oft auch Firmenkonto genannt, dient dazu, geschäftliche Einnahmen und Ausgaben sauber vom privaten Zahlungsverkehr zu trennen. Viele Selbstständige starten mit ihrem Privatkonto — und merken erst später, warum das problematisch werden kann. Hier die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

Geschäftskonto
  • Kontoführungsgebühren: vollständig als Betriebsausgabe absetzbar
  • Klare Trennung: private und geschäftliche Transaktionen sauber getrennt
  • Buchhaltung: Steuerberater-Übergabe deutlich einfacher
  • Professioneller Auftritt: gegenüber Kunden und Lieferanten
  • GmbH, UG und AG: gesetzlich vorgeschrieben
Privatkonto für Geschäftliches
  • AGB-Risiko: viele Banken untersagen gewerbliche Nutzung
  • Gemischte Transaktionen: erschweren die Buchführung erheblich
  • Prüfung und Abgrenzung: private und geschäftliche Transaktionen schwerer trennbar
  • Keine Business-Funktionen: kein DATEV-Export, keine Buchungskategorisierung
  • Kontobedingungen: geschäftliche Nutzung kann zu Problemen mit dem Anbieter führen
Fazit: Ein separates Geschäftskonto ist auch ohne gesetzliche Pflicht meist sinnvoll. Es erleichtert die Buchführung, trennt private und geschäftliche Finanzen sauber und wirkt professioneller gegenüber Kunden und Partnern.

Banktypen

Geschäftskonten im Vergleich: Welche Banktypen gibt es?

Bevor Sie ein Geschäftskonto eröffnen, sollten Sie verstehen, welche Arten von Anbietern es im deutschen Markt gibt — und was diese voneinander unterscheidet.

Fintech / Neo-Bank
  • Anbieter: Finom, Qonto, Kontist, Holvi
  • Komplett digital, schnelle Eröffnung, oft kostenlos
  • Starke Buchhaltung und App, kein Filialnetz
Online-Direktbank
  • Anbieter: Vivid, Revolut, N26, Holvi
  • Vollbanklizenz und breiteres Produktportfolio
  • Meist günstiger, international oft stärker
Direktbank
  • Anbieter: Deutsche Bank, Commerzbank online
  • Etablierte Institute ohne Filialpflicht
  • Günstiger als Filialbank, Filialnetz teils nutzbar
Filialbank
  • Anbieter: Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank
  • Persönliche Beratung, Bargeldservice, Kreditlinien
  • Höhere Grundgebühren, dafür umfangreichster Service

Top-Anbieter

Die 5 besten Geschäftskonten im Test 2026

Nach einem umfassenden Vergleich aller Anbieter — getestet nach Kosten, Funktionsumfang, App-Qualität und Kundenzufriedenheit — empfehlen wir diese Konten:

1. Finom Solo — Testsieger für Freelancer & Einzelunternehmer

Finom Solo
0 €
Grundgebühr
0 €
Einstieg

Finom überzeugt mit einem starken Gesamtpaket: DATEV-Export, automatische Buchungskategorisierung und flexible Tarife für wachsende Anforderungen — im Solo-Tarif ohne Grundgebühr für Freelancer und Einzelunternehmer.

Jetzt eröffnen →
Vorteile
  • Kostenlose Transaktionen im Solo-Tarif
  • 0 € Grundgebühr im Solo-Tarif
  • DATEV & Buchhaltung inklusive
  • Eröffnung unter 10 Minuten
  • Keine Schufa-Abfrage
Nachteile
  • Keine Bargeldeinzahlungen
  • Nur Einzelunternehmer & Freelancer

2. Qonto Basic — Team-/Wachstumstarif

Qonto Basic
9 €
Grundgebühr
30
Inkl. Transaktionen

Qonto Basic ist der Team- und Wachstumstarif mit 30 Transaktionen inklusive, DATEV-Integration, Rechnungsstellung und physischer Karte. Für den kostenlosen Einstieg gibt es zusätzlich Qonto Starter.

Jetzt eröffnen →
Vorteile
  • DATEV & SEPA-Lastschrift inklusive
  • Rechnungsstellung in App
  • Team-Karten & Berechtigungen
  • GmbH, UG, AG geeignet
Nachteile
  • Ab 9 €/Monat (nicht kostenlos)
  • Transaktionskosten ab Kontingent

3. Vivid Business Free — kostenloser Einstieg für GmbH

Vivid Business Free
0 €
Grundgebühr
möglich
Cashback

Vivid Business Free bietet kostenlose Basisfunktionen und Cashback je nach Programm. Der Tarif bleibt eine interessante Option für GmbH und UG mit überschaubarem Zahlungsvolumen.

Jetzt eröffnen →
Vorteile
  • Cashback je nach Programm möglich
  • Auch für GmbH & UG geeignet
  • Unterkonten (Pockets)
  • Visa Debit inklusive
Nachteile
  • Kein DATEV im Free-Tarif
  • Eingeschränkter Bargeldservice

4. Revolut Business Basic — beste Lösung für internationale Geschäfte

Revolut Business Basic
10 €
Grundgebühr
30+
Währungen

Revolut Business Basic ist eine solide Lösung für international tätige Unternehmen: Multi-Währungskonto, günstige Wechselkurse und 10 lokale Überweisungen inklusive. Weitere lokale Überweisungen und internationale Transfers sind kostenpflichtig.

Jetzt eröffnen →
Vorteile
  • Multi-Währungskonto (USD, GBP, …)
  • 10 lokale Überweisungen inklusive, danach 0,20 €
  • Auch für GmbH & UG geeignet
  • Günstige Wechselkurse
Nachteile
  • Internationale Überweisungen kostenpflichtig
  • Kein DATEV-Export

5. Holvi — am besten für Selbstständige mit Rechnungsbedarf

Holvi Flex
0 €
Grundgebühr
Inkl.
Rechnungsst.

Holvi Flex ist der kostenlose Einstieg ohne Grundgebühr. SEPA-Zahlungen werden einzeln berechnet, dafür bleiben Selbstständige bei den Basisfunktionen flexibel.

Jetzt eröffnen →
Vorteile
  • Dauerhaft ohne Grundgebühr
  • 1 deutsche IBAN inklusive
  • MasterCard Business inklusive
  • Einfache App-Bedienung
Nachteile
  • 0,25 € je SEPA-Überweisung/Lastschrift
  • Kein DATEV-Export

Kostencheck

Welche Kosten werden beim Geschäftskonto oft übersehen?

Bei einem Firmenkonto ist nicht nur die monatliche Grundgebühr wichtig, sondern auch Kosten für Transaktionen, Karten, Bargeld und Zusatzfunktionen. Wer nur auf die Grundgebühr schaut, kann trotzdem eine böse Überraschung erleben. Diese Kostenpunkte werden beim Vergleich häufig übersehen:

Kosten pro Transaktion
Viele Anbieter berechnen 0,10–0,40 € pro Transaktion, sobald ein Freikontingent überschritten wird. Bei 50+ Transaktionen/Monat summiert sich das schnell.
Bargeldabhebungen & Einzahlungen
Bei digitalen Anbietern oft 1–2 % pro Abhebung oder Pauschale ab dem 2. Mal. Bargeldeinzahlungen sind häufig gar nicht möglich.
Zusatzkarten
Die erste Karte ist meist inklusive. Weitere Mitarbeiterkarten kosten bei vielen Anbietern 3–10 € pro Karte und Monat.
Fremdwährungsgebühren
Bei Zahlungen außerhalb des Euroraums fallen oft 1–2 % Währungsaufschlag an. Revolut Business Basic bleibt wegen Multi-Währungskonto relevant; Gebühren für internationale Überweisungen separat prüfen.
Unterkonten & Pockets
Separate Unterkonten für verschiedene Projekte oder Kostenstellen sind oft nur in höheren Tarifen enthalten.
DATEV, Buchhaltung & Teamfunktionen
DATEV-Export, automatische Kategorisierung oder Rechnungsstellung sind bei kostenlosen Tarifen oft nicht enthalten und können den effektiven Monatspreis deutlich erhöhen.
Tipp: Unser Kostenrechner oben berechnet Ihre tatsächlichen monatlichen Gesamtkosten auf Basis Ihres Transaktionsvolumens und Ihrer Abhebungsfrequenz — damit Sie Anbieter wirklich fair vergleichen können.

Für wen geeignet

Wer braucht ein Geschäftskonto — und wer nicht?

Die Antwort hängt von Ihrer Rechtsform ab. Ein Überblick:

Pflicht
GmbH & UG (haftungsbeschränkt)
Gesetzlich vorgeschrieben und für Stammkapital, Handelsregistereintrag sowie die klare Trennung vom Privatvermögen erforderlich.
Pflicht
AG, KGaA, eingetragener Verein
Für Kapitalgesellschaften und viele juristische Personen ist ein separates Konto im Geschäftsalltag praktisch unverzichtbar.
Empfohlen
Freiberufler & Einzelunternehmer
Nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber steuerlich absetzbar und für saubere Buchführung meist die bessere Lösung.
Empfohlen
GbR, OHG, KG, PartG
Keine gesetzliche Pflicht, aber viele Banken schließen die gewerbliche Nutzung privater Konten in ihren AGB aus.
Optional
Nebenberuflich Selbstständige
Bei geringem Umsatz kann zunächst ein Privatkonto genügen. Prüfen Sie jedoch die AGB Ihrer Bank.
Optional
Kleingewerbe / Kleinstunternehmer
Kein gesetzlicher Zwang, aber bei wachsendem Umsatz ist ein getrenntes Konto für klare Buchführung sinnvoll.
Steuerlicher Vorteil: Kontoführungsgebühren für ein Geschäftskonto sind als Betriebsausgaben vollständig abzugsfähig — ein Privatkonto bietet diesen Vorteil nicht.

Auswahlkriterien

Worauf beim Geschäftskonto Vergleich achten?

Nicht alle Konten eignen sich für alle Unternehmen. Ein modernes Businesskonto bietet oft mehr als nur Zahlungsverkehr — zum Beispiel DATEV-Export, Unterkonten, Teamzugänge oder Integrationen in die Buchhaltung. Diese sechs Kriterien sind beim Vergleich entscheidend:

01
Grundgebühr vs. Gesamtkosten
Ein „kostenloses" Konto kann durch Transaktionsgebühren teurer werden als ein Konto mit Grundgebühr. Unser Rechner oben berechnet Ihre tatsächlichen Gesamtkosten.
Tipp: 30+ Transaktionen/Monat? Ein Pauschalpreis ist oft günstiger.
02
Rechtsform-Kompatibilität
GmbH, UG, AG und Personengesellschaften benötigen Konten, die juristische Personen akzeptieren. Nicht alle Fintech-Anbieter unterstützen alle Rechtsformen. Für Sonderfälle helfen auch unsere Seiten Geschäftskonto ohne Schufa und kostenlose Geschäftskonten.
Tipp: Nutzen Sie den Rechtsform-Filter oben im Vergleich.
03
DATEV & Buchhaltung
Wer mit einem Steuerberater arbeitet oder DATEV nutzt, benötigt zwingend einen Anbieter mit entsprechendem Export. Nicht alle kostenlosen Tarife bieten das.
Tipp: Finom Solo, Qonto Starter und Qonto Basic bieten DATEV schon im Einstieg.
04
Bargeldfunktionen
Gastronomie, Einzelhandel oder Dienstleister mit Barzahlung brauchen ein Konto mit Einzahl- und Abhebemöglichkeit. Rein digitale Konten scheiden hier aus.
Tipp: Filialbanken oder Postbank-Kooperationen prüfen.
05
Teamzugänge & Karten
Sobald mehrere Mitarbeiter auf das Konto zugreifen müssen, sind Teamkarten und Berechtigungsrollen entscheidend. Qonto Basic ist dafür besser geeignet als Qonto Starter, weil der Tarif stärker auf Teams und Wachstum ausgelegt ist.
Tipp: Qonto Basic erlaubt detaillierte Ausgabenlimits pro Karte.
06
Internationales Geschäft
Wer regelmäßig Zahlungen in Fremdwährungen sendet oder empfängt, sollte auf Wechselkurse und Gebühren für internationale Überweisungen achten.
Tipp: Revolut Business Basic ist vor allem wegen Multi-Währungskonto und Wechselkursen relevant; internationale Überweisungen separat prüfen.

Häufige Fehler

Häufige Fehler beim Geschäftskonto-Vergleich

Diese Fehler passieren beim Vergleich am häufigsten — und lassen sich leicht vermeiden:

  • Nur auf die 0-€-Grundgebühr schauen: Ein Konto ohne Grundgebühr kann durch Transaktionskosten, Abhebungsgebühren und Funktionsaufpreise im Monat teurer werden als ein Pauschaltarif. Der Gesamtkosten-Rechner oben zeigt die echten Zahlen.
  • Transaktionskosten übersehen: Viele Anbieter berechnen 0,15–0,40 € pro Transaktion nach einem Freikontingent. Bei 60 Transaktionen monatlich und 30 Freikontingent kommen so schnell 4–6 € zusätzlich zusammen — monatlich, dauerhaft.
  • Anbieter wählen, der die eigene Rechtsform nicht unterstützt: Nicht alle Fintechs akzeptieren GmbH, UG oder GbR. Wer ein Konto beantragt und im Onboarding abgelehnt wird, verliert Zeit. Rechtsform-Filter oben nutzen, bevor man sich bewirbt.
  • Bargeldbedarf nicht einkalkulieren: Wer regelmäßig Einnahmen in bar hat oder Kleingeld benötigt, ist mit einem rein digitalen Konto schlecht bedient. Viele Fintechs bieten keine Bargeldeinzahlung — das stellt sich oft erst nach der Kontoeröffnung heraus.
  • Teamfunktionen zu spät berücksichtigen: Wer mit einem Einzelkonto startet und später Mitarbeiter einstellt, muss oft den Anbieter wechseln, weil Teamkarten oder Berechtigungsrollen fehlen. Besser: von Anfang an einen skalierbaren Anbieter wählen.
  • Konto ohne DATEV wählen — obwohl der Steuerberater damit arbeitet: Fehlender DATEV-Export bedeutet manuellen Mehraufwand bei der Buchführung oder höhere Steuerberaterkosten. Wer mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, sollte DATEV als Pflichtkriterium behandeln.

Rechtsformen

Geschäftskonto nach Rechtsform wählen

Die Wahl des richtigen Geschäftskontos hängt stark von Ihrer Unternehmensform ab. Hier eine kompakte Einordnung je Rechtsform:

Freiberufler

Freiberufler haben die größte Auswahl — fast alle Fintechs und Direktbanken sind geeignet. Für viele Freiberufler reicht zunächst ein schlankes Firmenkonto mit niedriger Grundgebühr, DATEV-Export und einfacher Buchhaltung. Besonders gut geeignet sind Finom Solo, Qonto Starter als kostenloser Einstieg und Kontist mit automatischer Steuerrücklagenberechnung. Da Freiberufler meist kein Filialnetz benötigen, sind rein digitale Anbieter die erste Wahl.

Einzelunternehmen

Einzelunternehmer haben oft höheres Transaktionsvolumen durch Wareneinkauf oder regelmäßige Betriebsausgaben. Wer über 50 Transaktionen pro Monat hat, sollte auf Pauschalpreise achten. Holvi ist eine gute Wahl für Einzelunternehmer, die Rechnungsstellung und Konto in einem Tool brauchen. Wer Bargeld benötigt, sollte klassische Direktbanken wie ING Geschäftskonto oder FYRST Base in Betracht ziehen.

GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)

Eine GbR benötigt ein Konto auf den Namen der Gesellschaft — nicht alle Fintechs unterstützen das. Wichtig sind Mehrfachzeichnungsberechtigungen und Teamzugänge. Qonto Basic bietet hier eine gute Lösung mit Benutzerrollen und Ausgabenlimits. Für international ausgerichtete GbRs kommt auch Revolut Business Basic in Frage.

UG (haftungsbeschränkt) & GmbH

Für UG und GmbH ist ein Geschäftskonto gesetzlich vorgeschrieben — ohne Konto kein Handelsregistereintrag. Dabei sollte das Firmenkonto ausdrücklich für juristische Personen freigegeben sein, da nicht alle Fintechs das unterstützen. Für die Gründungsphase eignen sich Qonto Basic oder Vivid Business Free, die die Stammkapital-Einzahlung unterstützen. Im laufenden Betrieb sind DATEV-Export, Teamkarten und Buchhaltungsintegration besonders wichtig. Wachsende GmbHs mit Kreditbedarf sollten zusätzlich eine klassische Bank wie Commerzbank Klassik­Geschäftskonto oder Deutsche Bank Business BasicKonto in Betracht ziehen. Für einen engeren Zuschnitt lohnt sich außerdem ein Blick auf Geschäftskonten ohne Schufa und Firmenkreditkarten.

AG & größere Unternehmen

AGs und größere Unternehmen haben komplexere Anforderungen: mehrere Konten, Kreditlinien, Währungsabsicherung und Reporting. Hier stoßen reine Fintech-Lösungen an ihre Grenzen. Revolut Business Basic bietet einen digitalen Einstieg für internationale Zahlungen. Für Kreditrahmen, Firmenanleihen und persönliche Beratung sind klassische Filialbanken wie Deutsche Bank Business BasicKonto oder Commerzbank Klassik­Geschäftskonto die richtige Wahl.

Tipp: Nutzen Sie den Rechtsform-Filter oben im Vergleich, um direkt nur die Anbieter zu sehen, die Ihre Unternehmensform unterstützen.

Kontoeröffnung

Geschäftskonto eröffnen: So läuft der Prozess typischerweise ab

Bei digitalen Anbietern ist die Kontoeröffnung in wenigen Schritten möglich:

  1. Anbieter im Vergleich oben auswählen: Am besten nach Rechtsform und Anforderungen filtern
  2. Registrierung online: Name, Adresse, Unternehmensform, Steuernummer eingeben
  3. Identifizierung per Video-Ident oder eID: Personalausweis bereithalten — die Identifizierung dauert je nach Verfahren meist nur wenige Minuten
  4. Bei GmbH / UG: Handelsregisterauszug und Gesellschaftervertrag hochladen
  5. IBAN erhalten: Oft sofortige Nutzung möglich, physische Karte folgt per Post
Wichtig: Klassische Filialbanken benötigen für GmbH-Konten oft mehrere Wochen und persönliche Termine. Fintechs wie Qonto Starter, Qonto Basic oder Finom Solo aktivieren Konten häufig innerhalb von 1–3 Werktagen. Für besonders schlanke Setups sind oft auch kostenlose Geschäftskonten oder ein Girokonto für Selbstständige relevant.

Unser Fazit

Fazit: Welches Geschäftskonto empfehlen wir?

Ein pauschal bestes Geschäftskonto gibt es nicht — entscheidend sind Rechtsform, Transaktionsvolumen, Bargeldbedarf und gewünschte Zusatzfunktionen. Für die meisten Nutzerprofile lassen sich aus dem Vergleich aber klare Empfehlungen ableiten:

  • Freelancer & Einzelunternehmer: Finom Solo und Qonto Starter sind mit 0 € Grundgebühr im Einstieg eine interessante Wahl; bei höherem Transaktionsvolumen lohnt der Blick auf Qonto Basic oder FYRST Base.
  • GmbH & wachsende Unternehmen: Qonto Basic bietet ab 9 €/Monat DATEV-Integration, Teamkarten und Rechnungsstellung; Vivid Business Free kann bei kleinem Transaktionsvolumen eine kostenlose Alternative sein.
  • International tätige Unternehmen: Revolut Business Basic ist vor allem bei Fremdwährungsbedarf relevant; Gebühren für internationale Überweisungen sollten separat geprüft werden.
  • Bargeld-intensive Branchen: Klassische Filialbanken wie Sparkassen, Volksbanken oder Postbank sind oft praktischer, wenn regelmäßig Bargeld eingezahlt wird.


FAQ

Häufige Fragen zum Geschäftskonto Vergleich

Welches Geschäftskonto am besten passt, hängt von Rechtsform, Transaktionsvolumen, Bargeldbedarf und gewünschten Zusatzfunktionen ab. Für Freelancer kommen oft günstige digitale Konten infrage, für Teams eher Anbieter mit Rollen und Teamkarten, für internationale Geschäfte Konten mit Multi-Währungs-Funktionen.
Geschäftskonten starten teils bei 0 € Grundgebühr. Je nach Anbieter, Tarif, Transaktionsvolumen und Bargeldnutzung können die monatlichen Gesamtkosten aber deutlich höher ausfallen. Deshalb ist nicht nur der Grundpreis, sondern das gesamte Nutzungsprofil entscheidend.
Gesetzlich sind Freelancer und Einzelunternehmer nicht zur Führung eines separaten Geschäftskontos verpflichtet. Es ist jedoch meist sinnvoll, private und geschäftliche Finanzen zu trennen — das vereinfacht die Buchhaltung und ist bei Betriebsprüfungen vorteilhaft. Viele Banken untersagen zudem die gewerbliche Nutzung privater Konten.
Für GmbH und UG ist ein Anbieter erforderlich, der Geschäftskonten für juristische Personen anbietet. Geeignete Anbieter sind u. a. Qonto Basic, Vivid Business Free, Revolut Business Basic, Commerzbank Klassik­Geschäftskonto und Deutsche Bank Business BasicKonto. Nutzen Sie den Rechtsform-Filter oben im Vergleich, um passende Anbieter zu finden.
Ein Businesskonto ist für unternehmerische Zwecke ausgelegt und bietet Funktionen wie DATEV-Export, Rechnungsstellung, Teamzugänge und Buchungskategorisierung. Privatkonten sind für geschäftliche Nutzung bei vielen Banken laut AGB nicht vorgesehen. Wer ein Konto dauerhaft geschäftlich nutzt, sollte deshalb die Bedingungen des Anbieters prüfen.
Bei digitalen Anbietern ist die Kontoeröffnung oft deutlich schneller möglich als bei klassischen Banken. Die genaue Dauer hängt von Anbieter, Rechtsform und Ident-Verfahren ab. Klassische Filialbanken benötigen bei GmbHs häufig persönliche Termine und mehr Vorlaufzeit.
Ja — es gibt keine gesetzliche Beschränkung auf ein einziges Geschäftskonto. Viele Unternehmen nutzen mehrere Konten parallel, zum Beispiel ein digitales Konto für den Zahlungsverkehr und ein weiteres Konto für Bargeld, Finanzierung oder getrennte Rücklagen. Wichtig ist, alle Konten sauber in der Buchhaltung zu führen.
In der Gründungsphase sind vor allem niedrige Fixkosten, eine schnelle Kontoeröffnung und einfache Buchhaltungsfunktionen wichtig. Für Solo-Gründer kommt Qonto Starter als kostenloser Einstieg in Frage; mit wachsendem Team und höherem Transaktionsvolumen ist Qonto Basic passender — mit Teamkarten, Ausgabenlimits und DATEV-Integration.
Viele digitale Anbieter ermöglichen keine Bargeldeinzahlungen oder nur über Kooperationspartner gegen Gebühr. Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss (z. B. Gastronomie, Einzelhandel), sollte gezielt auf Anbieter mit Filialnetz oder Cash-Service achten. Klassische Banken sind hier oft die bessere Wahl.
Ja, ein Kontowechsel ist grundsätzlich jederzeit möglich. Seit 2016 sind Banken gesetzlich zur kostenlosen Wechselhilfe verpflichtet. Daueraufträge, Lastschriften und Geschäftspartner sollten rechtzeitig über die neue IBAN informiert werden. Bei GmbH und UG kann zudem eine Aktualisierung im Handelsregister erforderlich sein.